Aktuelles der Gesamtschule Zeuthen
Sommerkonzert in der Musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau“ am 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr
Die Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ und die Kreismusikschule laden am 12. Juni 2026 um 18:00 Uhr zum Sommerkonzert in das Sport- und Kulturzentrum Zeuthen ein. Dabei werden besonders die Musikklassen ihre musikalischen Talente unter Beweis stellen. Neben klassischen Werken kann sich das Publikum auch auf populäre Titel freuen. Für das leibliche Wohl sorgen die Schülerinnen und Schüler des zwölften Jahrgangs. Der Eintritt ist wie immer frei.
Herr Dathe – Musiklehrer

Deutsch-irischer Schüleraustausch mit Erasmus+ - Schülerinnen und Schüler der Paula unterwegs nach Irland
Ines Berger
"Wir haben vielleicht schlechtes Wetter in Irland, aber in den Herzen der Menschen scheint die Sonne und hält uns alle warm.“ Von der Richtigkeit dieses Zitats von Marianne Williamson überzeugten sich in der Zeit vom 16.-22.02.2026 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 mit ihren Begleiterinnen Frau Lehmann, Englischlehrerin an der Paula, und Frau Wüstling, unserer Schulsozialarbeiterin. Gespannt warteten alle auf die Ergebnisse des Auswahlverfahrens, denn 11 Schülerinnen und Schüler kamen in den Genuss dieses Schüleraustausches. Der gesamte Schüleraustausch wurde von Erasmus+, einem Förderprogramm der Europäischen Union, finanziert. Weitere Kooperationspartner waren der Jugendhilfeträger Bounce back und das Jugendbildungszentrum Blossin e.V.. Nach der Landung in Dublin ging es nach einer 2-stündigen Busfahrt nach Svanlibar im Nordwesten Irlands. Dort sollte im Trivia House das Abenteuer mit den gleichaltrigen Jugendlichen aus Irland beginnen. Vor den Jugendlichen lag nach der Ankunft eine unvergessliche Woche mit vielen tollen Erlebnissen. Eine Schülerin berichtete: „Das war für mich eine ganz ungewöhnliche Erfahrung!“
Wir dürfen nun im Reisetagebuch blättern:
Arvid und Liam
Ein Anfang voller neuer Begegnungen, Montag, der 16.02.2026
Als wir uns am Montag zum ersten Mal trafen, war die Stimmung ruhig, aber man konnte die Spannung spüren. Viele sahen sich neugierig um, manche wirkten etwas unsicher, andere waren sofort offen und freundlich. Alles war neu, fremd und gleichzeitig auch aufregend. Bei den Kennenlernspielen kamen wir schnell ins Gespräch. Am Anfang waren viele noch etwas zurückhaltend, doch bald erzählten wir von uns, lachten gemeinsam und stellten überrascht fest, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Die Atmosphäre wurde immer lockerer und lebendiger – und schneller als gedacht wurden aus ersten Gesprächen echte Freundschaften. Am Ende des Tages blieb ein positives und erleichtertes Gefühl sowie die Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt.
Jurek und Adam
Unter der Erde, Dienstag, der 17.02.2026
Am Dienstagmorgen starteten wir mit dem Bus in Richtung Enniskillen. In der Nähe besichtigten wir eine der größten Höhlen der Region. Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und anschließend von einem Höhlenführer durch die beeindruckenden und ziemlich kalten Höhlen geführt. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir wieder an die Erdoberfläche zurück und fuhren weiter nach Belturbet. Dort gingen einige von uns angeln. Weil es ziemlich kalt war, wollte ich eigentlich schon gehen und warf die Angel nur noch ein letztes Mal aus. Plötzlich hing ein Hecht an der Angel! Wir befreiten ihn vorsichtig und ließen ihn wieder zurück ins Wasser. Als schließlich alle ziemlich durchgefroren waren, wärmten wir uns erst einmal in einem Jugendclub auf. Danach ging es mit dem Bus weiter zum Rollschuhfahren. Dort übten wir zuerst, wie man auf den Rollschuhen steht und sich bewegt. Danach versuchten wir, richtig zu rollen und sogar ein paar Kurven zu fahren. Am Anfang war es ziemlich wackelig, aber mit jeder Minute wurden wir sicherer. Am Ende konnten einige von uns sogar kleine Tricks ausprobieren. Zum Abendessen gab es anschließend Pizza. Jetzt sind wir gespannt darauf, was uns morgen erwartet – und natürlich sind wir ziemlich zufrieden mit meinem Fang.
Maja und Cassandra
Ein regnerischer Tag voller Geschichte in Irland, Mittwoch, der 18.02.2026
Schon am Morgen trommelte der graue Regen gegen die Busfenster und die Landschaft wirkte geheimnisvoll und still. Unser erstes Ziel war ein beeindruckendes Museum zur Geschichte der Kriege in Irland. Dort konnten wir unter anderem eine Nachstellung einer Frontlinie sehen und bekamen eine sehr informative Führung. Danach fuhren wir in einen grünen Wald, den Deer Park Forest. Zwischen den hohen Bäumen entdeckten wir einen kleinen Bach. An der Quelle warfen einige Leute Münzen ins Wasser, weil das Glück bringen soll. Trotz des regnerischen Wetters waren wir motiviert und hatten gute Laune. Am Ende des Tages kam sogar noch ein Spiele-Van vorbei, in dem wir verschiedene Spiele ausprobieren konnten. Dieser besondere Tag bleibt uns sicher noch lange in Erinnerung.
Emily und Fritzi
Unterwegs in Dublin, Donnerstag, der 19. Februar 2026
Am Donnerstag, dem 19.02.2026, hat sich die ganze Gruppe um 09:00 Uhr in den Bus gesetzt. Durch eine wunderschöne, atemberaubende und unvergessliche Natur, 2 Stunden Fahrt, das Ziel? Die Hauptstadt Dublin. Deutsche und Iren sind schon gut eingespielt. Karten spielen, zusammen Musik hören und quatschen ist der Zeitvertreib, bis wir ankamen. Nach der Ankunft sind wir zusammen durch eine lebhaft schöne Stadt gelaufen. Uns erwarteten viele neue Eindrücke. Zusammen sind wir zum Europa Experience gelaufen. Dort wurden wir über Europa aufgeklärt. Welche Rolle und Verantwortung Europa auch in der gesamten Welt trägt und wie die Europäische Union die zukünftigen Herausforderungen meistern möchte. Zum Mittagsessen haben wir ein fabelhaftes asiatisches „All you can eat Buffet“ genossen. Was war das für eine tolle und vor allem leckere Erfahrung. Danach durften wir in Kleingruppen durch die Stadt gehen. Einige waren shoppen, andere essen. Nach einer schönen Zeit haben sich alle wieder getroffen. Zusammen sind wir wieder zum Bus gelaufen, haben das Trinity College gesehen und einen Teil von der Stadt. Nach einem quirligen und aufregenden Tag in der Stadt, sind wir wieder mit dem Bus in unsere Unterkuft das „Trivia House“ gefahren. Alle waren müde von den ganzen Eindrücken und haben den Tag ausklingen lassen. Als wir ankamen, sind alle nach kurzer Zeit ins Bett gefallen. Es war ein wunderschöner und unvergesslicher Tag und wir sind alle dankbar dabei gewesen zu sein.
Mavie und Mathilde
Surfen!, Freitag, der 20. Februar 2026
Surfen? Im Februar? In Irland? Im Atlantik? Wer macht so etwas freiwillig? Nun ja: 21 Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte, die dachten, es wäre eine gute Idee, das einmal auszuprobieren – und zwar im kleinen, aber wunderschönen Ort Strandhill. Für einige war die Idee allerdings etwas abschreckend, deshalb blieben sie lieber an Land und beobachteten uns. Sie konnten sehen, wie wir immer wieder ins Wasser fielen, während wir versuchten, auf die Surfbretter zu steigen. Man merkte sowohl die Frustration, wenn eine Welle nicht klappte, als auch den Spaß daran, etwas komplett Neues auszuprobieren. Die meisten von uns fielen zwar öfter ins Wasser, als dass sie wirklich auf dem Brett standen – aber trotzdem hatten am Ende alle sehr viel Spaß und wollten diese Erfahrung nicht missen. Nach einer warmen Dusche gingen wir in ein gemütliches Café, wo wir heiße Schokolade tranken, um uns wieder aufzuwärmen. Noch voller Adrenalin fuhren wir anschließend nach Enniskillen. Dort beendeten wir den Tag mit einer Runde Kegeln. Der 21. Februar war für viele von uns einer der schönsten Tage der ganzen Reise – voller Natur, neuer Erfahrungen und viel Spaß.
Felipe und Marla
Ein Tag voller irischer Klischees, Samstag, der 21.02. 2026
Hoffnungsvoll auf eine schöne Aussicht über die irische Landschaft machten wir uns an unserem letzten Tag des Irland-Austauschs gegen 12:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg zum Mount Cuilcagh. Dort befindet sich ein berühmter Holzsteg-Wanderpfad. Trotz vieler Stufen, viel Regen und dichter Wolken wurde die Wanderung zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Zwar waren wir am Ende ziemlich durchnässt, aber die Stimmung blieb trotzdem gut. Gegen 16:00 Uhr kehrten wir ins Trivia House zurück. Dort ließen wir den Tag mit einem stimmungsvollen irischen Kulturabend ausklingen – mit Tanz, typischen Snacks und einem irischen Abendessen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gingen wir schließlich schlafen, denn am nächsten Tag stand schon die Heimreise an. Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir uns teilweise tränenreich von unseren neu gewonnenen Freundinnen und Freunden. Dankbar für diese erlebnisreiche Woche in Irland freuen wir uns nun auf ein Wiedersehen im Sommer – dann bei uns im Süden von Berlin.
Im Sommer bekommt die Paula Besuch aus Irland. Gemeinsam wird sich die Schülergruppe aus Zeuthen mit den Iren in Blossin treffen, die Vorfreude auf das Wiedersehen ist jetzt schon riesig groß.

Foto: privat
"Mystische Nebelwanderung im Cuilcagh Lakeland Geopark"
Zwischen Tischtennis und Mediation - Unsere Woche in Blossin
Während unsere Mitschülerinnen und Mitschüler am Montag, den 09.02.2026, morgens schon die Schulbank drückten, erwarteten wir, die Schülerinnen und Schüler der Streitschlichter AG, den Bus nach Blossin. Auch wenn der Hinweg etwas holprig war, kamen wir gut im Jugendbildungszentrum Blossin e.V. an. Eine Woche lang sollten wir in Blossin bleiben und zu Schülermediatoren ausgebildet werden.
Auch wenn uns Blossin anfangs etwas matschig, langweilig und kahl vorkam, genossen wir das gute Willkommensessen in der Mensa. Schon unser erster Tag mit den Seminaren und dem Bezug unserer Zimmer war sehr produktiv.
In den Seminaren, die über die ganze Woche verteilt stattfanden, wurden wir dazu ausgebildet, zwischen Konfliktparteien zu mediieren - also zu vermitteln und gemeinsam mit den Konfliktparteien Lösungen zu finden. Unsere Ausbilder waren Kevin Marx und Eileen Wüstling.
Neben den Seminaren wurde auch sehr viel Wert daraufgelegt, dass wir für mindestens 10 Minuten im Freien Bewegungs- und Kooperationsspiele absolvierten, um uns besser kennenzulernen und als Team zusammenzuwachsen.
Auch außerhalb der Übungen hatten wir sehr viel Spaß. Ein persönliches Highlight waren die Tischtennis-Turniere im Spielekeller des Zentrums. Einer von uns erspielte dabei 10.298 Punkte; neuer Schulrekord. ;)
Ein Geheimtipp ist der Eisautomat in Blossin. Besonders Vanille, Heidelbeere und Cookie sind zu empfehlen!
Zusätzlich führten wir teils sehr ausführliche Interviews mit dem Mitarbeiterpersonal von Blossin durch, um herauszufinden, welche Konflikte im Berufsalltag vorkommen und welche Fähigkeiten eines Mediators dabei wichtig sein könnten. Beispielsweise, welche spannenden Erfahrungen mit Jugendlichen und anderen Erwachsenen die Mitarbeiter schon gesammelt haben. Kernaufgabe: immer freundlich sein, nicht die Fassung verlieren und helfen. Dazu rieten uns auch Willi Hülse und Serge Brenner bei ihrem Beitrag am Mittwoch, als sie uns vermittelten, inwiefern auch ein Lehrer ein Mediator sein kann und sollte.
Nach der Woche fühlten wir uns gut auf unsere Aufgaben als Schülermediatoren vorbereitet und waren fast schon traurig, dass es am Freitag wieder nach Hause ging.
Vielen Dank von
Mila, Pia, Felix & Joel
Paula zeigt Haltung: Demokratieausstellung ein voller Erfolg
Es ist ein leises, ein kontinuierliches Dagegenhalten – wenn bei Schnee und Minusgraden von einem „Land, in dem für immer Frühling ist“ gesungen wird. Der Song „Für immer Frühling“ [Soffie], außerordentlich performt von einer Schülerin der 8. Klasse und begleitet von einer Mitschülerin (13. Jahrgang) auf dem Klavier, entspricht ganz der Manier der Musikbetonten Gesamtschule Zeuthen „Paul Dessau“ [PAULA], besonderen Ereignissen einen eigenen Sound zu verleihen.
Die Eröffnung der Ausstellung „Demokratie stärken - Rechtextremismus bekämpfen“ am 12.01.2026 stellte den jüngsten Meilenstein einer Entwicklung der PAULA dar, die dem aktuellen politischen Winter trotzt. Die Eröffnung wirkte leise und feierlich, kein lautes Schwadronieren, sondern ein klares Benennen, ein Angebot und eine Bitte an die junge Generation.
Insbesondere der Bürgermeister von Zeuthen, Herr Martens, fand in seiner Rede zur Eröffnung klare Worte, mit denen er den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, dass das Erhalten einer Demokratie schützenswertes Neuland in der deutschen Geschichte ist. Herr Martens sprach von gegenseitiger Verantwortung füreinander, von einer aktiven Haltung gegen Ausgrenzung und gegen Rechtsextremismus, denn dieser führe unweigerlich zu Faschismus.
Die Ausstellung war Teil der Arbeit der AG „Starke Paula“, welche sich nach einem Vandalismusvorfall im April 2023, gründete. Unter der Leitung sehr engagierter Lehrkräfte findet an der PAULA seit geraumer Zeit eine aktive Demokratiebildung statt. Die Schulgemeinschaft hat sich für die Teilnahme am Programm „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ der RAA1 entschieden und in diesem Kontext bereits unterschiedliche Fortbildungen und Projekte umgesetzt, wie die Schulleiterin Frau Wilms zu Beginn der Veranstaltung betonte. Die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, welche den gesamten Januar in den Räumen der PAULA ihr Zuhause fand, ist das jüngste und wahrscheinlich aufwendigste Projekt in diesem Kontext.
So wurden durch die Mitarbeitenden der RAA und der Friedrich-Ebert-Stiftung 17 Schülerinnen und Schüler der PAULA in einem dreitägigen Workshop zu Guides der Ausstellung ausgebildet. Diese Schülerinnen und Schüler übernahmen in den kommenden Wochen die Aufgabe, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler durch die Ausstellung zu führen. Dabei haben sie sich bestimmt auch unbequemen Fragen stellen müssen, doch auch darauf wurden sie durch die Multiplikatoren vorbereitet. Denn wie einer der Guides und Moderator der Ausstellungseröffnung berichtete, war nicht nur der Umgang mit den Materialien der Friedrich-Ebert-Stiftung, sondern auch der Austausch eigener Erfahrung mit ausgrenzendem Verhalten und das Etablieren einer Diskussionskultur, Inhalt des dreitägigen Workshops.
Obwohl die eigentliche Arbeit für die Guides mit der Eröffnung der Ausstellung erst begann, sollte dieses besondere Engagement der jungen Menschen bereits im feierlichen Kontext anerkannt werden. Das passende Umfeld hierzu bildete die zeremonielle Auszeichnung mit Urkundenübergabe durch die Multiplikatorinnen der Friedrich-Ebert-Stiftung und der RAA, eingeleitet durch Beethovens „Freude, schöner Götterfunken“ gesungen von der Musikklasse. Dabei bedankten sich die Multiplikatorinnen bei den Guides für ihre Offenheit, Gesprächsbereitschaft und auch den Mut, Zivilcourage und Haltung zu zeigen. Denn diese Guides und ebenso ihre Lehrkräfte sind Vorbilder. Sie zeigen mit ihrem Einsatz, „Demokratie braucht Demokraten und Demokratinnen“ - wie eine der Multiplikatorinnen passend formulierte.
So wie die Veranstaltung mit den Klängen von John Lennons Friedenhymne „Imagine“ durch einen Schüler der 10. Klasse am Klavier eingeleitet wurde, so beendeten ebenjener mit einer der Musiklehrkräfte das Programm mit einer eindrucksvollen Darbietung dieses Songs.
Im Anschluss an das feierliche Programm führten die frisch ausgezeichneten Guides durch die einzelnen Teile der Ausstellung. Neben einer ersten moderierten Fragerunde werden die bedruckten „Sitzwürfel“ einen weiteren Interaktionspunkt darstellen, die unterschiedlichen Seiten der Würfel können dabei als Puzzle für Gruppen oder aber als Einzelstücke genutzt werden. Ebenso gut aufbereitet waren die drei beleuchteten Tafeln zu unterschiedlichen Schwerpunkten und der Medientisch, die dazu einluden, sich unter anderem vertiefend mit Berichten von Betroffenen rechter Gewalt zu befassen.
Frau Wilms formulierte in ihrer Rede zu Beginn der Veranstaltung, dass Schule eine Begegnungsstätte und ein Raum ist, in dem Pluralität und Vielfalt erfahren wird, aber auch eine Institution, in der Demokratiebildung und die Teilhabe an Demokratie praxisnah erlebt werden muss.
In einer Zeit, in der der politische und soziale Umgangston rauer denn je ist, nutzt die PAULA die Möglichkeit mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen.
In einer Zeit, in der Parteien in den sozialen Medien auf Wählerfang gehen, gibt die Ausstellung den Jugendlichen die Möglichkeit Mechanismen des Rechtspopulismus und Rechtextremismus zuerkennen.
In einem Land, in dem bald Frühling ist, zeigte die Ausstellungseröffnung an der PAULA, dass Demokratie gelebt und gelehrt wird und keine Alternative braucht.
Frau Meißner
1Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie
Großes Winterkonzert an der Musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau"
Weihnachtslieder, Kerzen und Vorfreude
Die Mehrzweckhalle glich am 18.12.2025 in den Abendstunden einer großen Musikwerkstatt, es summte, musizierte und probierte, ehe sich die Bühne zum großen Winterkonzert für hunderte Besucher öffnete. Johanna Paul aus dem Rhetorikkurs führte mit einer Mitschülerin durch das Programm, welches der Paul-Dessau-Chor unter der Leitung von Frau Krause eröffnete.- „Fängt der Mond die Sterne“ sorgte schon im 1.Akt zu einem Gänsehauterlebnis. Wohl alle im Saal kannten die Filmmusik von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, das von Frau Ziegler geleitete Il Camerata Orchester spielte den Titel und bekam dafür viel Beifall. Herr Beermann hatte das Schulsaxtett auf ein traditionelles, rhythmusgeladenes spanisches Stück vorbereitet. Frau Büttner holte ihre Vocalinos auf die Bühne, „Frosty Hand Jive“ ließ das Publikum spüren, dass es für Musikbegeisterung keine Altersgrenzen gibt. Der Chor der Klasse 7/1 unter der Leitung von Frau Buttgereit stand gestern das erste Mal auf der großen Bühne und die Aufregung konnte jeder spüren, als die „Ding Dong Bells“ von der Bühne klangen. Die Schülerinnen und Schülern des Tanzensemles zeigten, dass an unserer Schule nicht nur musiziert wird, sondern wir auch sehr talentierte Tänzerinnen und Tänzer ausbilden.
Das Amati Kammerorchester präsentierte vor der Pause eindrucksvoll das „Trio in D-Dur“ von Joseph Haydn. Nachdem sich das Publikum bei Speis und Trank in der Pause stärkten, dazu trugen die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 und der Förderverein bei, ging es in den 2. Teil.
Mitglieder der Instrumentalwerkstatt überraschten die Zuhörer u.a. mit „Conquest of Paradise“ von Vangelis. Mit dem Musiktheater unter der Leitung von Frau Schick wurden „Lottas Weihnachten“ zum Bühnenerlebnis. Clara Berckholtz aus der Klasse 8/1 überraschte das Publikum mit ihrer Hammerstimme und sie ließ erahnen, dass ihr Talent noch viele Überraschungen bereithalten wird. Denn sie wechselte darauf ins Gitarrenensemble LAVA-Strings von Herrn Schliestedt, wo sie mit weiteren Musikschülern einen Auszug aus der Bohemian Rhapsody spielte.
Ida Plath und die Techniker bedankten sich sowohl beim Förderverein als auch dem Flughafen BER für die großzügigen Unterstützungen beim Kauf von neuer Technik.
„Mister Santa“ und der Paul-Dessau -Chor beendeten mit Engelsflügeln und Nikolausmützen dieses großartige Weihnachtskonzert, bevor alle Musiker und das Publikum gemeinsam mit „Sind die Lichter angezündet“ den musikalischen Abend ausklingen ließen.
Ein riesengroßes Dankeschön an Herrn Dathe, an alle Musiklehrerinnen und Musiklehrer, an musizierende Schülerinnen und Schüler und an die Schülerinnen und Schüler der Technik-AG für diesen unvergesslichen Abend.
- Landesmusikrat Berlin fördert junge Ensembleleiter und -leiterinnen - zwei Zeuthener Talente waren dabei!
- Von Cricket, Dover castle und Chinatown - Sprachreise des Jahrgangs 9 nach Großbritannien
- Deutsch-französische Jugendbegegnung
- Bekenntnis zur Musik! Erneuerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Kreismusikschule Dahme-Spreewald und der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen


