Aktuelles der Gesamtschule Zeuthen
Von A wie Abenteuer bis Z wie Zaubershow
Kennenlernwoche für die neuen 7. Klasse der Paul-Dessau-Schule Zeuthen
Traditionell folgte auf die ersten Unterrichtswochen an der neuen Schule für die „Neuankömmlinge“ -die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen- die Kennenlernwoche. Beschnuppert hatte man sich schon in den ersten Unterrichtstagen an der Schule, es wurden alte Grundschulkontakte wieder aufgenommen und bereits viele neue Kontakte geknüpft.
In der Zeit vom 25.09.-29.09.2023 hatten die KlassenleiterInnen und StellvertreterInnen gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Frau will und der Jahrgangsleiterin Frau Goiczyk ein buntes Programm für die 7. Klassen zusammengestellt.
Während der Woche nahm jede Klasse an einem Workshop zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ teil. Dabei ging es darum, sich bewusst zu machen, wie wohlwollend aber auch verletzend zwischenmenschliche Kommunikation ablaufen kann. In verschiedenen Situationen wurden Schülerinnen und Schüler durch die Trainer in unterschiedliche Rollen versetzt, in denen sie über ihr Verhalten reflektieren konnten.
Alle Klassen waren zu Gast im Jugendclub Zeuthen, wo gemeinsam gekocht und natürlich auch gegessen wurde. Außerdem brachte die Woche einen Besuch bei der Feuerwehr, bei dem modernste Löschtechnik bestaunt werden konnte.
Zwei Klassen nutzten das tolle Spätsommerwetter in Blossin zum Bau eines Floßes oder übten sich an der Kletterwand.
Individuelle Ziele waren die Boulderhalle, das Futurum und eine Mitmachzaubershow in Berlin.
Am Freitag beendete das Sportfest bei strahlendem Sonnenschein die gemeinsame Kennenlernwoche.
Ines Berger
Exkursion in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Das KZ Ravensbrück war das größte Konzentrationslager für Frauen in der Zeit des
Nationalsozialismus. Es wurde 1938/ 1939 durch die Schutzstaffel in der Gemeinde Ravensbrück
im Norden Brandenburgs errichtet.

Ehemalige und teils nicht mehr erhaltende Gefangenenbaracken, SS-Gebäude, Männerlager,
Fabriken und Werkstätten boten uns inklusive zusätzlicher Informationen unserer Betreuer viele neue Einblicke
und neues Wissen. Ein großes Archiv mit Schriftstücken, Bildern und Überresten der Einrichtung
standen uns jeder Zeit zur Verfügung, somit hatten wir einen direkten Zugang zur Geschichte und
Entstehung des Konzentrationslagers Ravensbrück.
Für die Leistungskurse des 12. Jahrgangs im Fach Geschichte, ging es vom. 23.03. bis zum 25.03. in die
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Ziel war es, neue Eindrücke und neues Wissen zu sammeln.
Aufgrund unseres geschichtlichen Wissens gab man uns in verschiedensten Workshops die Chance
den verschiedenen Betreuern Fragen zu diesem Ort zu stellen. Obwohl wir von einem „mulmigen Gefühl“ begleitet
wurden, erkundeten wir das alte Gelände des Konzentrationslagers. Ehemalige und teils
nicht mehr erhaltene Gefangenenbaracken, SS-Gebäude, Männerlager und Fabriken und Werkstätten
verschafften uns zusammen mit vielen Informationen unserer Ansprechpartner zahlreiche neue Einblicke und neues Wissen. Ein
großes Archiv mit Schriftstücken, Bildern und Überresten der Einrichtung standen uns zudem jeder Zeit
zur Verfügung, somit hatten wir einen direkten Zugang zu Geschichte und Entstehung des
Konzentrationslagers Ravensbrück.
Während unserer fast dreitägigen Exkursion entstanden Vorträge, die wir mithilfe des Archivs, den
Workshops und den Eindrücken des Ortes ausgearbeitet haben. Die Vorträge helfen
uns, unser neues Wissen auch in der Schule anzuwenden und in Erinnerung zu behalten.
Milena Guseck
Große Talenteshow in der Mehrzweckhalle Zeuthen
Riesiger Besucheransturm zum Sommerkonzert 2023 an der Paula
Noch bevor sich die Türen der Mehrzweckhalle öffneten, waren alle Parkplätze besetzt und eine riesige Traube von Konzertbesuchern warteten auf den Einlass zum diesjährigen Sommerkonzert am 2. Juni 2023.
Den Instrumentalisten, Sängern und Tänzern war die Aufregung in Anbetracht der vielen Besucher anzusehen. Als Heike Wilms die Gäste, u.a. den Bürgermeister Sven Herzberger, begrüßte und den Auftakt für das Konzert gab, fanden die letzten Gäste noch Platz auf den letzten Sportbänken.
Maria Zernicke und Sienna Wolley aus dem Rhetorikkurs der Klasse 9 von Frau Dr. Schweppe übernahmen in charmanter Moderation die Begleitung durch das Programm. Klassisch startete Frau Carmen Ziegler mit „Il camerata adolescente“ und dem Instrumentalensemble die musikalische Reise mit dem „Herbst“ aus den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi.
Im Anschluss bat Frau Wilms Jakob Zöphel (Klasse 11) und Marla Olck (Klasse 9) auf die Bühne. Jakob gewann das Bundesfinale bei „Jugend forscht“, ein sechswöchiger Forschungsaufenthalt auf Road Islands in den USA würdigt seine Leistung. Auf die Frage, was er erforscht hat, sagte er schmunzelnd „Ich habe eine funktionierende Nase gebaut.“ Marla gewann beim diesjährigen Plakatwettbewerb „Bunt statt blau“ auf Landesebene den 1. Platz und auf Bundesebene den 3. Platz.
„Fred Feuerstein“ und der Chor der 7/1 unter der Leitung von Frau Schick begeisterten mit einer Darbietung aus den „Flintstones“. „Foot loose“, bereits 1984 verfilmt, brachte die Tänzer vom Tanzensemble mit einer starken Choreographie von Frau Reumann auf die Bühne. Der Leistungskurs Klasse 13 Musik konnte sich nach „Africa“ von Toto herzlich bei Frau Reumann für die geleistete Arbeit bedanken. Vor der Pause gab es ein musikalisches Feuerwerk unter der Leitung von Herrn Bergermann, der bereits bei „Cabaret“ sein exzellentes Können unter Beweis gestellt hatte. Gemeinsam mit dem Instrumentalensemble, der Klasse 8/1 und dem Eichwalder Blasorchester erwiesen fast 40 Musiker mit bunten Sonnenbrillen den Beatles alle Ehre: All you need is love.
Nach der Pause ergriff Herr Dathe das Wort zu einem besonderen Dankeschön. Sebastian Ernst, Lehrer für Deutsch und Geschichte und seit vielen Jahren Cheftechniker, wechselt zum neuen Schuljahr an eine Berliner Schule. Gemeinsam haben beide in der Lehrerband gespielt und beide verbindet mehr als ein kollegiales Band. Als Revival an diese Zeit bat er Herrn Ernst, dem Publikum noch einmal ein musikalische Kostprobe zu geben, zu der ihn Schülerinnen und Schüler instrumental begleiteten. „Ich konnte kaum glauben, dass so viel Stimme aus so wenig Volumen kommen kann“, erinnert sich Herr Dathe an die gemeinsamen Auftritte. Und dann kam die Stimme, plötzlich hatte man den Eindruck, dass auf der Bühne Kurt Cobain steht, mit „Smells like teen spirit“ wurden die Besucher förmlich von den Sitzen gerissen und zu einem tosenden Beifall veranlasst.
Ein beeindruckendes Sommerkonzert ging mit einem besonderen Beitrag zu Ende. Elias Käding aus der Klasse 8/1 sang als Solo „Shalom aleichem- Der Frieden sei mit dir“, eine weltweite Begrüßung der Juden auf Hebräisch und wurde dabei vom Paul-Dessau-Chor begleitet. Mit dem letzten Titel „Auf uns“ von Andreas Bourani hätte man sich nicht besser in das Wochenende verabschieden können.
„Wer friert uns diesen Moment ein? Besser kann es nicht sein!“
Ein herzliches Dankeschön an alle Musiker, Musiklehrer, Techniker und an unsere Hausmeister, die dieses Konzert ermöglicht haben.
Ines Berger -Kunstlehrerin-
Landessieg im Plakatwettbewerb der DAK „bunt statt blau“
Herzliche Glückwünsche Marla Olck aus dem WPII-Kurs Kunst Klasse 9

Im Mai erhielt die Schule die lange erwartete Nachricht: Eine Kursteilnehmerin, Marla Olck, gehört zu den Erstplatzierten im diesjährigen Plakatwettbewerb der DAK.
Traditionell beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Kunst Klasse 9 an dem seit 14 Jahren ausgeschriebenen Plakatwettbewerb. Inhaltlich richtet sich die Kampagne gegen den Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen.
Noch spannender wurde es, als wir die Nachricht erhielten, dass die Preisverleihung am 31.5.2023 durch die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Frau Ursula Nonnemacher an unserer Schule stattfinden wird. Alle Kursteilnehmer saßen gespannt im Mehrzweckraum, als Frau Wilms, die Schulleiterin, die Gäste begrüßte, darunter auch Frau Anke Grubitz, die Leiterin der DAK Landesvertretung
des Landes Brandenburg und der Bürgermeister der Gemeinde Zeuthen, Herr Sven Herzberg. Das feierliche Programm wurde von Leni Jung und Alina Franik aus dem Jahrgang 12 musikalisch begleitet.
Den optischen Rahmen bot die Wanderausstellung der DAK mit den Preisträgerplakaten aus den vergangenen Jahren.
Mit großer Erwartung verkündete der Pressesprecher nach der Laudatio der Ministerin und der Leiterin der Landesvertretung die Preisträgerin des 1. Platzes: Marla Olck. Marla war die Überraschung deutlich anzusehen, der Applaus der Gäste gehörte ihr.
Frau Nonnemacher konnte sich im Anschluss an die Verleihung mit den Kursmitgliedern über ihre Intentionen und Gedanken zum Thema unterhalten. Besonders beeindruckend erlebten die Kursteilnehmer die eigenen Erfahrungen der Ministerin, die früher als Ärztin arbeitete, mit stark alkoholisierten Jugendlichen auf der Intensivstation.
Abschließend verkündete der Pressesprecher Herr Stefan Poetig, dass Marla am 2.6.2023 in das Axel-Springer-Haus nach Berlin eingeladen wird, wo im Rahmen des „Bild Kinder-und Jugend-Gipfels“ die Bundessiegerehrung aller 16 Bundesländer stattfand. Gestern erhielten wir die Nachricht, dass Marla sich auf den 3. Platz im Bundesmaßstab befindet.
Dazu, liebe Marla, noch einmal die herzlichsten Glückwünsche von den LehrerInnen und SchülerInnen der ganzen Schule!
Ines Berger - Kunstlehrerin
Kunstwettbewerb "bunt statt blau" - Das beste Plakat Brandenburgs gestaltete unsere Marla Olck
„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 7.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte
Komasaufen bei Jugendlichen. Das beste Plakat aus Brandenburg gestaltete die 15-jährige Marla Olck von der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen. Sie setzte sich gegen mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurde zusammen mit den
weiteren Landessiegerinnen und -siegern in ihrer Schule geehrt. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher übergab als Schirmherrin der Aktion in Brandenburg die Preise und Urkunden. Marla Olck gehört mit ihrer Arbeit zu den drei Nominierten für den Bundessieg
2023. Bei der Bundessiegerehrung erreichte sie sogar Platz 3.
Das Bild, mit dem die 15-jährige Schülerin den Landessieg in Brandenburg errang, zeigt bunte Blumen, die über und zwischen blauen Flaschen gezeichnet sind. „Die eintönigen, blauen
Flaschen sollen die Eintönigkeit des Lebens durch Alkoholkonsum verdeutlichen. Im Gegensatz dazu stehen die bunten Blumen. Ein Leben ohne Alkohol ist für mich farbenfroh und wird viel schöner und bunter gelebt“, sagt Marla Olck zu ihrem Siegerbild. Mit ihrer
beeindruckenden Arbeit gewann sie den Hauptpreis auf Landesebene in Höhe von 300 Euro.
Ministerin Nonnemacher: Alkohol ist kein Sinnbild für Spaß und Lebensfreude
„Die Aktion ‚bunt statt blau‘ ist immer wieder aufs Neue eine Einladung, sich kritisch und doch ohne erhobenen Zeigefinger mit dem Thema Alkoholmissbrauch auseinander zu setzen. Ich
freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Kinder und Jugendliche dieser Einladung gefolgt sind. Die Fantasie und Kreativität, mit der sie ihre Gedanken und Gefühle zu exzessivem Trinken zum Ausdruck bringen, beeindruckt mich sehr. Alkohol ist kein
Sinnbild für Spaß und Lebensfreude. Die Bilder zeigen, wie gut die jungen Menschen darüber Bescheid wissen, obwohl der Konsum von Alkohol in unserer Gesellschaft nach wie vor viel zu selbstverständlich ist“, sagt Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales,
Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
Entwicklung im Bundestrend
„Es ist ein positives Signal, dass immer weniger junge Menschen mit einem akuten Rausch im Krankenhaus behandelt werden müssen. Trotzdem bleiben die Zahlen hoch. Fest steht: Noch immer
trinken viele Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt. Deshalb setzen wir weiter auf Aufklärung und führen unsere erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ in Brandenburg fort“, sagt Anke Grubitz, Leiterin der DAK-Landesvertretung. 2021 kamen
nach aktueller Statistik bundesweit rund 11.650 Zehn- bis unter Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, vier Prozent weniger als im Vorjahr. In Brandenburg ist nach Angaben der DAK-Gesundheit die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen gegenüber dem
Vorjahr um drei Prozent (insgesamt 381 Kinder) gesunken. „Ich hoffe, dass wir die positive Entwicklung auch mit unserer vorausschauenden Präventionsarbeit weiterhin stabilisieren können“, so Grubitz.
Selbstgestaltete Plakate wirken
Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord)
in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau“-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung,
dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.
Presseteam der DAK-Gesundheit Brandenburg/ Musikbetonte Gesamtschule Paul Dessau


