Aktuelles der Gesamtschule Zeuthen

AIDS - Mitmachparcour startete für die Schüler des 8. Jahrgangs

Als 1991 die Band Salt´N´Pepa den Titel "Let`s talk about Sex" veröffentlichte, waren die Themen HIV, Safer Sex und AIDS  schon längst keine Tabus mehr. Im Mai 2018 starteten die Schüler des Jahrgangs 8 den AIDS-Parcour an unserer Schule, der vom Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald unter der Leitung von Ina Rekowski organisiert wurde.

In 5 Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen durch Rollenspiele, Pantomime, Puzzle sich über die Themen Leben mit HIV, Übertragungswege, Verhütungsmittel und Körpersprache informieren.

Die Lehrer blieben dieses Mal außen vor und waren an den einzelnen Stationen nicht mit vor Ort, so dass  die Schüler ganz ungezwungen Fragen stellen und sich austauschen konnten. Betreut wurden sie dabei von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes in Königs Wusterhausen, Schulsozialarbeiter/innen aus dem Land LDS und der Jugendkoordinatorin des Amtes Schenkenländchen.

Grundlage ist das Curriculum des Faches Biologie im Jahrgang 8, hier steht im Unterricht Sexualkunde auf dem Programm. Rege Diskussionen zeigten, dass Themen wie HIV, Liebe, Sexualität und Körperwahrnehmung auf deutliches Interesse bei den Jugendlichen stieß und sie sensibilisiert für Schutzmöglichkeiten und Risikoeinschätzung den Parcour verließen.  

Das Ziel des Parcours war es, den Jugendlichen Ängste vor möglichen Erkrankungen zu nehmen, ihnen Safer Sex Regeln näher zu bringen, Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen zu überdenken und Risiken klarer einzuschätzen. 

Ines Berger

 

 

Am 16.05.2018 und 17.05.2018 war im Rahmen des Biologieunterrichts der Klasse 11 das Mobile Schülerlabor „Science on Tour“ zu Gast an der PAULA.

Nach einer kurzen Einführungsvorlesung über die verschiedenen Studienmöglichkeiten an der BTU Cottbus-Senftenberg, ging es dann auch schon los.

Themenschwerpunkt für dieses Praktikum war die „Qualitätskontrolle von Gewebe – Histologische Färbung von Knorpelgewebe“. Im ersten Teil wurden die theoretischen Grundlagen gefestigt. Dabei ging es um Gewebe, deren Aufbau, die verschiedenen Arten und Folgen der Abnutzung. Es kamen Fragen auf wie: „Was passiert, wenn sich der Gelenkknorpel abnutzt?“ oder „Welche Möglichkeiten gibt es, diese Bereiche mikroskopisch sichtbar zu machen?“

Damit sind wir auch beim Hauptteil angelangt, den Grundlagen der Histologie und Färbetheorie sowie zur Theorie der Knorpelzüchtung „Tissue Engineering“. Jeder Schüler erhielt unter anderem ein Script, indem alles nochmals nachgelesen werden kann.

Dann ging es los mit dem praktischen Teil. Jede Gruppe erhielt ein Präparat, das in verschiedenen Stufen bearbeitet wurde – dabei ging es von der Fixierung der Gewebeschnitte über die Färbung der Zellkerne bis zum Sichtbarmachen des Kollagens und des Knochens.

Das Ergebnis wurde dann nach ca. 1,5 - 2 Std. sichtbar. Die Schüler betrachteten ihre angefärbten Gewebeschnitte unter dem Mikroskop und konnten nun sehen, ob der Knorpel noch gesund war oder schon Anzeichen einer Abnutzung zu erkennen sind. Im Anschluss daran fertigten sie dazu eine Skizze an und beschrifteten die gefärbten Areale.

Damit ging ein für die Schüler informatives, spannendes und auch interessantes Praktikum zu Ende, denn durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis kam keine Langeweile auf und die Zeit verging wieder viel zu schnell.

K. Kirchner

(Fachlehrerin für Biologie und Chemie)

 

 

DELF V1HP

Ende Februar 2018 erreichte die Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen eine Einladung in das Institut Français Berlin. Anlass war die Auszeichnung als DELF – Schule, welche durch die französische Botschafterin, ihre Excellenz Frau Anne – Marie Descotes vorgenommen wurde.

Unsere Schule wurde als eine von vier Schulen des Landes Brandenburg für die hervorragenden Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler bei den DELF – Prüfungen geehrt. Die Auszeichnung nahmen Frau Puhl, als Korrespondentin des Fachbereiches Französisch, und die Schulleiterin Frau Wilms entgegen. Mit der Auszeichnung wird die langjährige Zusammenarbeit der Schule mit dem Institut Français, sowie die damit verbundene Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland honoriert.

Französisch wird an unserer Schule als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 im Wahlpflichtbereich unterrichtet und kann bis zum Abitur belegt werden. Das viele Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung die französische Sprache erlernen, spiegelt das hohe Engagement der Lehrkräfte des Fachbereiches Französisch wider. Sprachreisen nach Frankreich sowie Schüleraustausche tragen dazu bei, die Sprache lebendig zu gestalten und die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

DELF – Diplôme d´Etudes en Langue Française sind in der ganzen Welt anerkannte französische Sprachdiplome.

Die Zertifikate werden vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt. Einmal bestanden, ist das Sprachzertifikat unbegrenzt gültig und attestiert die Beherrschung der Sprachkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher und mündlicher Ausdruck, in sechs verschiedenen Niveaustufen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.

Seit über zehn Jahren bietet die Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich extern freiwillig prüfen zu lassen und sich somit nach erfolgreicher DELF - Prüfung sehr gute Kenntnisse der französischen Sprache bescheinigen zu lassen.

Herzlichen Glückwunsch allen Schülerinnen und Schülern, die sich unter der Leitung von Frau Puhl auf diese Prüfung vorbereitet haben und erfolgreich zertifiziert werden konnten!

 

 

Unbenannt

Ausstellung von künstlerisch gestalteten Stühlen bei IKEA (Kundenrestaurant)

Ausstellungsdauer: 24.01. – 16.03.2018

 

 

Hochklassige Coaching – Veranstaltung für Jungforscher in Zeuthener Gesamtschule

12 Jugendforscher stellten am 12. Februar insgesamt 7 Projekte der A.M.M. Gruppe unter Leitung der engagierten Kathrin Schwarz im Schülerforschungszentrum Zeuthen vor. Davon waren sechs Projekte von auswärtigen Schulen. A.M.M. bedeutet Aktionszentrum für Multi Media GmbH und wir berücksichtigen hier gleich, dass man Abkürzungen entweder gar nicht verwenden sollte, und wenn doch, diese zu erklären sind.

Dieses Coaching der im Wettbewerb stehenden Jugendforscher wurde zum ersten Mal im Land Brandenburg durchgeführt und soll die Schüler befähigen, ihre tollen Projekte mit angemessenem Selbstbewusstsein so zu präsentieren, dass sie im Wettbewerb eine Jury zu überzeugen verstehen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung, bei der schon mal die Titel einer großen deutschen Tageszeitung als Muster herangezogen wurden, ging man zu praktischen Übungen über, wie sie auch Schauspieler oder andere Künstler trainieren, um ein Publikum zu überzeugen. So wusste auch in dieser Runde nicht jeder, dass MINT freundlich eben kein Bonbon ist (der Titel MINT freundliche Schule wurde der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ am 17.11.2017 verliehen), sondern sich hinter den Abkürzungen die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verbergen. Nach drei Stunden hatten die Jugendforscher, die nach den Winterferien den ersten Schultag schon hinter sich hatten, auch deutlich an Selbstsicherheit gewonnen und bestätigten die Nützlichkeit der Veranstaltung. Der Wettbewerbsleiter von Jugend forscht - Brandenburg, Herr StR. Theuner, und der Wettbewerbsleiter Jugend forscht - Brandenburg Ost, Herr Dr. Stiemer, sahen diese von der Gemeinde Zeuthen großzügig finanzierte Veranstaltung als den Beginn für eine deutliche Verbesserung der Präsentationstechniken und haben mit Blick auf andere Bundesländer darauf verwiesen, dass andernorts noch mehr Wert auf solcherart Training gelegt wird.
Am Montag, dem 26. Februar, wird um 14:30 Uhr die o.g. Veranstaltung noch einmal im Schülerforschungszentrum Zeuthen, 15738 Zeuthen, Schulstraße 4, durchgeführt.

Es sind noch Anmeldungen möglich!

Dr. Christian Rempel
- Koordinator des Schülerforschungszentrums Zeuthen -

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