Aktuelles der Gesamtschule Zeuthen

SFZ 04.19

Jo Pank und Patrick Kaufmann (v.r.n.l.), beide 15 Jahre alt und Schüler der zehnten Klassen, haben das Landesfinale bei der BASF Schwarzheide am 3. April in der Sparte Arbeitswelt für sich entschieden. Sie hatten sich unter Anleitung von ihrem Betreuer, Herrn Torsten Stahl, Lehrer an der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen, an eine brennende Problematik gemacht, der Beseitigung von Mikroplastik. Bisher war das Aufkommen an diesem schwer beseitigbaren Schadstoff untersucht worden, doch ihnen war das nicht genug, die einfache Beschreibung, sie wollten zur Lösung dieses Problems beitragen und entwickelten ein Filtersystem auf der Basis von Kieselgur. Die Ergebnisse dabei sprechen für sich und werden sicher auch beim Bundeswettbewerb in Chemnitz im Mai ihre Anerkennung finden.

Herr Stahl konnte als hervorragender Betreuer gewürdigt werden und kann auch am Bundeswettbewerb auf Kosten von Jugend forscht teilnehmen. Seine außerordentliche Motivationsgabe zeigt sich auch bei unseren Jüngsten, den siebten Klassen, die er für Jugend forscht in großer Zahl begeistern konnte und die gleich zu Beginn die Gelegenheit bekommen hatten, die aktuellen Erfolge unserer Schule im Rahmen einer Exkursion zum Landeswettbewerb aus erster Hand zu erfahren.

Die zehnten Klassen waren auch in zwei weiteren Projekten auf dem Landeswettbewerb vertreten, die Plätze belegen konnten. Da gibt es noch Potenzial für Weiterentwicklungen. Vielleicht gelingt es Hugo Frackowiak, Moritz Vogt und Richard Voß noch, das jetzt noch luftgelagerte Rad der Zukunft mit einer kompletten Magnetlagerung zu versehen und Niklas Holzhütter seinen CO2 Sensor noch auf weitere Gase auszudehnen. Sie wollen jedenfalls Jugend forscht in den kommenden Jahren noch treu bleiben.

Vergessen sollen auch nicht die Teilnehmer sein, die sich mit ihren Projekten nicht zum Landeswettbewerb qualifizieren konnten, aber ebenfalls Außerordentliches leisteten: Annabell Burde, Lennart Wihsmann, Daniel Edlich und Nico Schmidt. Einen Eindruck von allen sieben Projekten unserer Schule soll man sich am 28. Mai und danach in der Bibliothek Zeuthen verschaffen können, wo diese und einige historische ausgestellt werden sollen, unter dem Motto:

Forsche(nde) Jugend Zeuthen, Eröffnung 28. Mai um 19 Uhr in der Bibliothek Dorfstraße 22

Ich möchte mich bei allen Jugendforschern bedanken, denn deren Einsatz geht auch auf Kosten der Freizeit. Ein besonderer Dank geht auch an Herrn Sawal, dem Nestor unserer Jugend forscht Bewegung, der die Exkursion mitorganisierte und uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Nicht zuletzt sei auch der Schulleitung und insbesondere Frau Wilms als Schulleiterin gedankt, der Gemeinde Zeuthen, der Vereinigung der Förderer und den Sponsoren für die uns angediehene Unterstützung.

Dr. Christian Rempel

- Koordinator Schülerforschungszentrum Zeuthen –

Zeuthen, den 3.4.2019

 

 

Als am 19. Januar 2019 um 10 Uhr der Tag der offenen Tür eröffnet wurde, waren die Parkplätze vor der Schule längst alle belegt. Viele Eltern hatten sich mit ihren Kindern eingefunden, um einen Rundgang durch die Schule zu starten und ihre Fragen zum Konzept der Gesamtschule zu stellen.

Traditionell wurden die Gäste bereits am Eingang empfangen und von Schülerinnen und Schülern durch die Schule geführt.

Zentrale Veranstaltungen in der Cafeteria informierten über die Besonderheiten unserer Schule mit gymnasialer Oberstufe, die Musikausbildung, die Studien- und Berufsberatung und den Ganztagsbetrieb mit seinen vielfältigen Angeboten, die von der AG Spanisch bis zum Angeln reichen.

Jeder Fachbereich war auf die Fragen der Besucher zum Fach vorbereitet und erläuterte die Besonderheiten. Jüngere Geschwisterkinder, die noch nicht im Schulalter waren, konnten in der Mehrzweckhalle malen und wurden von Frau Apel betreut. Die älteren Geschwister und deren Eltern konnten den Sportlern bei Volleyball, Hockey und Tischtennis zusehen.

Die Naturwissenschaften machten in attraktiven Experimenten ihre Fächer zu Besuchermagneten. Wie sieht eine Kartoffelscheibe unter dem Mikroskop aus? Außerdem konnten sich die Gäste über die Arbeit des Schülerforschungszentrums und die Erfolge von „Jugend forscht“ informieren.

Streitschlichterausbildung für Schüler der 7. Klassen an der Paul-Dessau-Schule

"Löse das Problem, nicht die Schuldfrage", so sagt es ein altes japanisches Sprichwort.

IMG 1073 1Bereits zu Schuljahresbeginn stellten sich 10 Schülerinnen und Schüler des 7.Jahrgangs diesem Thema.- Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Mediation" traten in der Zeit vom 20.-23.11.2018 ihre Reise nach Blossin an, um dort zu lernen, wie man konstruktiv mit Konflikten umgehen und diese lösen kann. Eine komplexe Aufgabe für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Gearbeitet wurde bei Wind und Wetter im erlebnispädagogischen Bereich im Freien, aber auch die Arbeit im Seminarraum gehörte dazu. Was sind die 5 Phasen der Mediation? Wie können die Konfliktparteien mit Hilfe der Streitschlichter eine Lösung finden und Vereinbarungen im Umgang treffen? Gruppenarbeit, Meinungsstrahl und Kurzfilme bereicherten die Arbeit des Teams. "Es war lustig und spannend. Die Zimmer und die Rollenspiele waren besonders cool", resümierte Philipp Brandt aus der 7/1. Begleitet wurden die Schüler von Frau Eileen Wüstling, der Schulsozialarbeiterin der Schule, die die Arbeitsgemeinschaft leitet und von Frau Stefanie Bergemann, Fachlehrerin für Mathematik und Physik.

Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen 19. Januar 2019 - Tag der offenen Tür

Schulansicht

Am 19. Januar 2019 erwartet die Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen in der Zeit von 10 - 13 Uhr interessierte Besucher. 

Sie werden im Eingangsbereich willkommen geheißen und auf Wunsch durch das Schulhaus bzw. zu den Veranstaltungen geleitet. Bei einem Rundgang lernen Sie die Fachbereiche kennen, es darf experimentiert und ausprobiert werden!

Des Weiteren werden das Schülerforschungszentrum, die Junior-Ingenieur-Akademie, Schulprojekte wie „Jugend forscht“, das Surflager, das Projekt „Segeltörn auf der Ostsee“ und Ganztagsangebote wie z.B. die Angel-AG vorgestellt.

Über die vielfältigen musikalischen Angebote der Schule können sich die Besucher in der zweiten und dritten Etage des Hauptgebäudes informieren. Hier erhalten Sie einen Einblick in die Besonderheiten der Musikausbildung sowie die Vielfältigkeit der Instrumentalausbildung, die gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Kreismusikschule Dahme-Spreewald, an unserer Schule durchgeführt wird.

Die Schulleitung informiert auf mehreren zentralen Veranstaltungen in der Cafeteria und im Mehrzweckraum der Sporthalle* u.a. zum Schulprofil, zum Ganztagsbetrieb, zum Ü7-Verfahren und zur Abiturstufe.

Gern werden bei diesen Gelegenheiten Fragen zur Schule beantwortet.

In der „Chatbox“ im Flachbau kann man sich bei unserer Schulsozialarbeiterin und unseren Sonderpädagogen u.a. über Themen der Elternseminare und Unterstützungssysteme informieren.

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Kinderbetreuung für die Kleinsten geben.  Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

      Wilms

- Schulleiterin –

Cafeteria: Schulleiterin Frau Wilms: 10.30 Uhr und 12.00 Uhr (Ü7)

Mehrzweckraum der Sporthalle: Oberstufenkoordinator Herr Hausstein: 11.15 Uhr (Ü11/ GOST)

 

 

Schulchor der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ führt Bernstein-Sinfonie im Konzerthaus Berlin auf

Unbenannt

Am Freitag, dem 09.11.2018, saß den Sängerinnen und Sängern des Schulchores der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen das Lampenfieber ordentlich im Nacken. Nach schweißtreibenden Proben und damit verbundenen zahlreichen Fahrten zwischen Zeuthen und Berlin führten sie zusammen mit dem Berliner Konzertchor und weiteren anderen Jugendchören Leonard Bernsteins 3. Sinfonie „Kaddish“ im Konzerthaus Berlin auf.

Im Frühjahr dieses Jahres erreichte den Paul-Dessau-Chor die Nachricht: Jan Olberg, Leiter des Berliner Konzertchores und des Oberstufenchores „Die Primaner“ des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin, lud zur Teilnahme an dem Mammutprojekt ein. Als er vom Konzerthaus Berlin die Gelegenheit für einen Auftritt am 09.11.2018 erhielt, war seine Entscheidung schnell gefällt. Am Tag der 80. Wiederkehr der Reichspogromnacht im Jahr von Leonard Bernsteins 100. Geburtstag musste es die 3. Sinfonie des Meisters werden, die das Kaddish, das Totengebet, das wichtigste Gebet des Judentums, vertont.

Bernsteins Werk gehört zu den anspruchsvollsten der sinfonischen Chorliteratur. Trotzdem folgten 20 Sängerinnen und Sänger des Paul-Dessau-Chores, wenn auch mit Bauchschmerzen, Jan Olbergs Einladung. „Wie sollen wir das nur schaffen?“ dachte Michelle Ribbecke aus der 12. Jahrgangsstufe gleich nach der ersten Probe.

Es folgte eine aufregende, aufwändige Erarbeitungsphase, bestehend aus Einzelproben in der Schule sowie zwei Chorwochenenden im September und Oktober. Die Proben liefen mit hoher Konzentration ab. Julia Kunze, Altistin aus der 11. Jahrgangsstufe, erinnert sich: „Diese Gemeinschaftsproben waren viel effektiver als die Einzelproben in der Schule.“ Hinzu kam, dass professionelle Stimmbildner die Jugendlichen unterstützten, das Werk gesanglich zu bewältigen.

Als dann am Ende der Ferien die Haupt- und Generalprobe zusammen mit dem international bekannten Schauspieler Reiner Schöne (u.a. Synchronstimme Optimus Prime in Transformers) und einem vollen Sinfonieorchester absolviert wurden, schwand auch bei den letzten Skeptikern der Zweifel am Erfolg des Auftritts.

Am Abend des Konzerts stand sämtlichen Sängerinnen und Sängern die Aufregung förmlich ins Gesicht geschrieben. Würden sie die Einsätze richtig hinbekommen? Würden sie sich auch nicht versingen ?

Die Befürchtungen erfüllten sich nicht und am Ende gab des Standing Ovations von den stolzen Familienangehörigen, Lehrern und Kulturbegeisterten. „Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut,“ sagt Dagmar Herse, Sekretärin der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“.

Auch für die Schülerinnen und Schüler war das Konzert ein unvergessliches Erlebnis. Jan Schumann aus der 9. Jahrgangsstufe bringt es auf den Punkt: „Es war einfach nur episch!“

Katharina Krause, 12.11.2018