SEMINARE ZU THEMEN VON ELTERNHAUS UND SCHULE

immer donnerstags, immer um 18.30 Uhr

Die Seminare finden in der Chatbox in Zeuthen, Schulstr.4 statt. Der Eintritt ist frei - Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen.
Die „Chatbox“ befindet sich im Flachbau der Schule. Dazu gehen Sie bitte durch den Haupteingang der Schule bis auf den Schulhof. Dort sehen Sie halblinks den Flachbau und nutzen bitte den rechten Eingang.

Mit dem Newsletterbezug sind Sie immer informiert. Melden Sie sich hier an. http://gesamtschule-zeuthen.de/index.php/newsletter.html

Wirkliche Erziehung besteht darin, das Beste in uns zu fördern.“
Mahatma Gandhi (Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Rechtsanwalt, Staatsmann und Reformer, 1869 - 1948)

Was sind Elternseminare und wie gestalten wir sie?

Die ersten Seminare vor gut 10 Jahren wurden vom damaligen Sozialarbeiter der Musikbetonten Gesamtschule auf Initiative von Eltern begleitet und von allen Beteiligten mit viel Engagement weiterentwickelt.
Dieser in unserer Region neuartige Weg des Aufgreifens von aktuellen und von unseren Eltern gewünschten Themen in Form von Elternseminaren erhielt steigenden Zuspruch.
Der Fokus der ersten Elternseminare lag und liegt vor allem auf jugendtypischen Themenschwerpunkten wie Drogen, Alkohol und Pubertät.
Im Laufe der Zeit wurden die Themen vielfältiger und neben dem Schwerpunkt der Prävention entwickelten sich die Seminare häufig auch zu Diskussionsforen mit Ratgebercharakter.
Damit verbunden ist der Austausch über alternative und bereits bewährte Handlungsstrategien.
In den letzten Jahren haben wir uns auch die Stärkung der Medienkompetenz auf die Fahnen geschrieben. So rückt der bewusste und begleitete Umgang mit sozialen Netzwerken immer weiter in den Fokus.

Termine für das Schuljahr 2018/19

06. September 2018, 18:00 Uhr, „Smart und mobil?! - Elternmedienberatung“ 

Liebe Eltern und Interessierte,
im Umgang mit den neuen Medien insbesondere mit der Nutzung des Smartphones werden Sie vor große Herausforderungen gestellt.
WhatsApp, Pokemon go, Kettenbriefe, You Tube, Snapchat und Co. sind Phänomene, die wir ohne Hilfe kaum noch begreifen und richtig einschätzen können.
Wie gehen wir damit um? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Wie viel Medien sind gesund? Wie gehe ich mit Beleidigungen, Fotos oder sogar Cybermobbing um?
Wir wollen Sie darin unterstützen sich mit dem Thema „Neue Medien“ intensiver zu beschäftigen und auf die neuesten Entwicklungen vorbereitet zu sein. Wir wollen Sie informieren, damit Sie die Medienwelt ihrer Kinder besser verstehen können und in der Zukunft noch souveräner reagieren. 
Als Eltern Medien Beraterin wird Frau Madlen Langer, der AKJS Brandenburg, viele ihrer Fragen zum aktuellen und zukünftigen Medienkonsum Ihrer Kinder beantworten können.

11. Oktober 2018, 18:00 Uhr, „Beim Klauen erwischt - was nun? Grundlegendes zum Jugendstrafrecht“

Liebe Eltern und Interessierte,
wir wollen uns mit allen Fragen beschäftigen, die sich um das Thema Jugendstrafrecht und die damit verbundene pädagogische Herausforderung drehen. In einem kurzen Input wird der Unterschied vom Jugendstrafrecht gegenüber dem Erwachsenenstrafrecht sowie die Verfahrensweisen im Jugendstrafrecht erklärt. Wir stellen die pädagogische Arbeit des Projekts (Be)Denkzeit vor. Das Projekt bietet Unterstützung & Begleitung für straffällig gewordene junge Menschen im LDS.
Als Projektleitende werden Anja Pokorný und Florian Fliegel, vom KJV e.V., ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen zum Thema ermöglichen.

18. November 2018 „Teil 1: Pubertät leicht gemacht!“

Liebe Eltern und Interessierte,
wir haben uns in den vergangenen Seminaren mit der Frage beschäftigt, auf welche Weise die Erkenntnisse der Hirnforschung, dass unser Gehirn für Beziehungsgestaltung optimiert ist, mit den Beziehungen zu unseren Kindern zusammenhängt.
Im Seminar "Pubertät leicht gemacht" soll es nun darum gehen, wie wir unsere Kinder in ihrer Entwicklung speziell während der Pubertät auf der Grundlage dieser Erkenntnisse begleiten können. Wir wollen das Image der Pubertät verbessern und Eltern inspirieren, neuen Sichtweisen auf dieser Phase zu folgen. 

Mit einem Modell der stufenweisen Stressregulation, dem Ampelmodell nach Stephen Porges, geben wir den Eltern Handwerkszeug mit, um v.a. für Konfliktlösungen in Beziehung zu unseren Kindern neue Ideen zu entwickeln. Das kann uns Eltern helfen, viel mehr einen klaren Kopf zu behalten und humorvoller, kreativer auf die Herausforderungen durch unsere Kinder - auf die "Baustellen im Gehirn" - reagieren zu können.

Frau Anke Regber, Frau Martina Marks und Frau Kathrin Gaebler vom Offenen Netzwerk Lernen, werden auf das jugendtypische Verhalten während der Pubertät eingehen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie als Eltern Ihre Kinder in dieser Zeit gut begleiten können.

29. November 2018, 18:00 Uhr, „Teil 2: Pubertät was tun?“

Liebe Eltern und Interessierte,
da erfahrungsgemäß die Zeit für praktische Anwendungen meist länger sein könnte, bieten wir optional am 29.11.18 ein reines Praxisseminar für Fortgeschrittene an.
Dieses Seminar findet aber nur statt, wenn sich mindestens 6 TeilnehmerInnen angemelden. 

Die Referentinnen des „Offenen Netzwerk Lernen“, Anke Regber, Martina Marks und Kathrin Gaebler werden Sie durch den Abend begleiten, und sind gespannt auf Ihre Fragen und Erfahrungen.

Januar 2019, 18:00 Uhr, "Selbstverletzendes Verhalten von Jugendlichen“ 

Liebe Eltern und Interessierte,
Selbstverletzung ist ein Thema, welches bis zu 1,2 Millionen Menschen in Deutschland betrifft und doch ein Thema, welches für die meisten Menschen nicht greifbar und vorstellbar ist.
Immer mehr Jugendliche leiden heutzutage unter seelischen Belastungen. Selbstverletzendes Verhalten ist ein sichtbarer Ausdruck eines seelischen Notstandes und in der Regel kein Mittel um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Jugendliche, die sich selbst verletzen, stehen unter einem hohen, nicht mehr aushaltbaren emotionalen Druck.
Eine Form der Selbstverletzung ist das Ritzen. Eltern stehen diesem Verhalten oft ohnmächtig gegenüber.
Gefühle von Wut, Angst, Trauer, Frustration oder Hilflosigkeit richten sie nicht, wie es oft bei "normaler Erregung und Aggressivität" der Fall ist, gegen andere Menschen oder Gegenstände, sondern gegen sich selbst. Betroffene nehmen häufig eine innere Leere wahr, können sich selber nicht mehr spüren, oder bestrafen sich durch Selbstverletzungen selbst.
Haben Sie bei Ihrem Kind Narben am Körper wahrgenommen? Leidet ihr Kind unter Stimmungsschwankungen, gestörtem Schlaf, zieht sich zurück und vernachlässigt Freunde und Interessen? 
Diese Verhaltensweisen können mögliche Anzeichen für Selbstverletzendes Verhalten sein.
Über die Erkennung, Ursachen und eine mögliche Behandlung des Störungsbildes möchte Frau Jankowski als Schulpsychologin mit Ihnen sprechen.

Natürlich bieten wir weiterhin auch unsere Klassiker an:

März 2019, 18:00 Uhr, „Puber-puber-tätärä! – Mein Kind verändert sich“ Teil I

Liebe Eltern und Interessierte,
ist Ihr Kind in der Pubertät, dann wächst von Tag zu Tag der Wunsch nach Selbstständigkeit. Die Heranwachsenden möchten Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Dabei gerät oft das Selbstbewusstsein aus den Fugen. Fragen wie: „Ist das noch normal wie ich aussehe oder bin?“, „Mache ich mich vielleicht lächerlich?“- suchen täglich nach Antworten. Da treten schulische Pflichten, wie Hausaufgaben, Vokabel lernen oder die Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit, in den Hintergrund. Das Einmischen der Eltern in schulische Angelegenheiten wird nicht mehr geschätzt, auch wenn ein bisschen Unterstützung und Motivation hilfreich wären. Was aber nun tun? 

Frau Ellen Martin, vom Tannenhof e.V., wird auf das jugendtypische Verhalten während der Pubertät eingehen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie als Eltern Ihre Kinder in dieser Zeit gut begleiten können.

April 2019, 18:00 Uhr, „Puber-puber-tätärä! – Zeit der Suche, Möglichkeiten der Versuchung und der Gefahr zum Einstieg in die Sucht“ Teil II Alkohol/Drogen 

Ein besonders gefürchtetes “Lernfeld“ unter Eltern ist der Umgang mit Alkohol und Drogen! 
Der Kick nach Grenzerfahrungen, den Teenager suchen, kann zur Zerreißprobe zwischen Eltern und „nun nicht mehr Kind sein wollenden Heranwachsenden“ werden. 
Aber wie damit angemessen umgehen?! Und welchen Einfluss hat die persönliche und gesellschaftliche Konsumkultur auf die Jugendlichen?

Frau Ellen Martin, vom Tannenhof e.V., wird auf das jugendtypische Experimentierverhalten während der Pubertät eingehen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie als Eltern, Ihr Kind in dieser Zeit gut begleiten können.


Mai 2019, 18:00 Uhr, „Puber-puber-tätärä! – Wenn Eltern komisch werden!“ Teil III Kommunikation

Türen schlagen, schreien, weinen dann der Rückzug – wenn die Kommunikation zum Staatsakt wird. Dabei ging es doch nur um die Frage nach dem Wochenendausflug und wer mitkommt. 
Missverständnisse sind an der Tagesordnung und lassen das Miteinander zur tagtäglichen Herausforderung werden. Wie Kommunikation dennoch gelingen kann, und wo die Knackpunkte liegen, darauf wollen wir gemeinsame Antworten finden.

Frau Ellen Martin, vom Tannenhof e.V., wird auf das jugendtypische Verhalten während der Pubertät eingehen und Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie als Eltern Ihre Kinder in dieser Zeit gut begleiten können.

Bitte melden Sie sich für die Elternseminare an

per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder über  das Formular am Ende der Seite

Ihre Schulsozialarbeiterin
Eileen Wüstling

 Anmeldeformular