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Die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

 

Projekt „Paula’s Praktikanten“ INISEK-CB-2035

 

Musikbetonte Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen

„Der Beruf ist für den Menschen ein bedeutender Faktor seiner Identität, ist entscheidend für das Selbstbild, verhilft zu Selbstachtung und zu sozialem Ansehen.“

Autor - MBUKK Wien

Das langfristig angelegte Projekt verfolgt zwei Hauptziele: Es ermöglicht dem Jugendlichen, Berufswahlkompetenz zu erlangen und es macht ihn anschlussfähig. Am Ende seiner Pflichtschulzeit sollte jeder Jugendliche Berufswahlkompetenz erlangt haben. Darunter versteht man die Fähigkeit, eigenständig in der Bewusstheit seiner Möglichkeiten eine adäquate Berufs- bzw. Bildungswahl zu treffen. Das ist ein hoher, aber unverzichtbarer Anspruch. Die Berufs- und Arbeitswelt ist in rasanter Bewegung. Zunehmende Internationalisierung und Technisierung bedingen veränderte Arbeitsorganisationen und neue Beschäftigungsformen. Flexible Beschäftigungsverhältnisse wie zum Beispiel Teilzeitarbeit oder neue Selbstständigkeit sowie zu erwartende mehrmalige Berufswechsel erfordern neue Qualifikationen und ständiges Dazulernen. Dabei wird die eigenverantwortliche Weiterbildung zum entscheidenden Faktor in der Berufsbiographie jedes einzelnen. Grundlage für die Entscheidungsfähigkeit ist Orientierungskompetenz.

In der Projektwoche wurde gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der 9. Klasse vertieft, welche Fähigkeiten und Stärken sie haben und wie diese mit ihren vorhandenen Interessen, für eine Berufsausbildung kombinierbar sind. Aussagekräftig sind auch Vorlieben und Abneigungen gegen bestimmte Schulfächer. Aus ihnen lassen sich auch das Interesse und die Eignung für mögliche Berufsziele ableiten. Ein Beruf passt zu den Jugendlichen, wenn die Anforderungen der zukünftigen Tätigkeit mit ihren Fähigkeiten übereinstimmen und wenn ihre Erwartungen erfüllt werden. Die persönlichen Interessen und Fähigkeiten sollten die Berufswahl entscheiden, oder zumindest nach Tätigkeitsfeldern eingrenzen (z.B. körperliche oder geistige Arbeit). Die Projektwoche war für die Schüler und Schülerinnen interessant und sie haben viel über Berufe und deren Anforderungen erfahren können und bei den Schülern und Schülerinnen haben sich ihre Berufswünsche gefestigt.

Die Jugendlichen nutzten die aus dem Projekt resultierenden Erkenntnisse für nachfolgenden Abschnitte wie z. B. das anstehende Praktikum im März 2017ihrer Berufs- und Ausbildungsorientierung. Hierfür steht die ZAL jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Am Ende der Projektwoche erhielten die Schüler und Schülerinnen genauere Berufsvorstellungen und können einen „richtigen“ Praktikumsplatz vorweisen.

 

Projektzeitraum 2016/17               01.12.2017 bis 31.03.2017

 

Maßnahmeort:                                ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

                                                             Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau