k-Jufo-2012-013An der Musikbetonten Gesamtschule läuft seit dem Schuljahr 2011/12 das Projekt "Jugend forscht". Dabei ist hervorzuheben, dass dieses Projekt nur durch die intensive Unterstützung durch Herrn Helge Sawal, ein Zeuthener Chemielehrer, der sich bereits im Ruhestand befindet, realisiert werden kann. Eine Teilnahme bei "Jugend forscht" eröffnet dem Schüler neue Wege in die Zukunft, auch in seine Persönliche.

Er lernt wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten. So gesehen ist ein "Jugend-Forscher" bereits ein angehender Wissenschaftler im Bereich der Naturwissenschaften. Immer wieder wird die Stärkung der MINT-Fächer gefordert. "Jugend forscht" leistet einen aktiven und vor allem innovativen Beitrag dazu.

 

Die Teilnehmer an den Wettbewerben können bereits heute auf eine erfolgreiche Historie zurück blicken. Immerhin wurden mehrere Regionalwettbewerbe und Landeswettbewerbe gewonnen. Dabei sind die Bereiche Chemie, Biologie sowie Geo- und Raumwissenschaften hervorzuheben. Bereits zum zweiten Mal wurde der Bundeswettbewerb erreicht. Im Jahr 2012 errangen die Chemiker einen Sonderpreis und im vergangenen Schuljahr wurde der 4. Platz auf Bundesebene im Bereich Geo- und Raumwissenschaften erkämpft. Auch im Hinblick auf ausgefeilte Präsentationstechnikenliefert der Wettbewerb eine gute Unterstützung. Schülerinnen oder Schüler, die bisher eher zurückhaltend waren, blühen auf und "verkaufen" ihr Projekt vor Jury oder Publikum in einer völlig neuen Weise.Die Gesamtschule "Paul Dessau" ist im kommenden Jahr als "Jugend-forscht-Schule des Jahres" auf Regionalebene nominiert.

Im Schuljahr 2013/14 sind wieder verschiedene Projekte angelaufen. Mit 22 Teilnehmern ist im Augenblick die maximale Kapazität erreicht. So viele Schülerinnen und Schüler haben bisher noch nie teilgenommen. Es sind 7 Arbeitsgruppen, die zusammen mit fünf Betreuern an ihren Projekten arbeiten.
Neben Herrn Sawal und Herrn Stahl unterstützen die jungen Forscher die Lehrkräfte, Frau von Woedtke und Herr Martin sowie ein Elternteil, Hr. Dr. Rempel.Wir hoffen sehr, dass auch im Jahr 2014 eine große Erfolgsrate zu verzeichnen ist. Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler, die diese Forschungsarbeit ausschließlich nach dem Unterricht leisten.

Torsten Stahl (Betreuer)