Als am 19. Januar 2019 um 10 Uhr der Tag der offenen Tür eröffnet wurde, waren die Parkplätze vor der Schule längst alle belegt. Viele Eltern hatten sich mit ihren Kindern eingefunden, um einen Rundgang durch die Schule zu starten und ihre Fragen zum Konzept der Gesamtschule zu stellen.

Traditionell wurden die Gäste bereits am Eingang empfangen und von Schülerinnen und Schülern durch die Schule geführt.

Zentrale Veranstaltungen in der Cafeteria informierten über die Besonderheiten unserer Schule mit gymnasialer Oberstufe, die Musikausbildung, die Studien- und Berufsberatung und den Ganztagsbetrieb mit seinen vielfältigen Angeboten, die von der AG Spanisch bis zum Angeln reichen.

Jeder Fachbereich war auf die Fragen der Besucher zum Fach vorbereitet und erläuterte die Besonderheiten. Jüngere Geschwisterkinder, die noch nicht im Schulalter waren, konnten in der Mehrzweckhalle malen und wurden von Frau Apel betreut. Die älteren Geschwister und deren Eltern konnten den Sportlern bei Volleyball, Hockey und Tischtennis zusehen.

Die Naturwissenschaften machten in attraktiven Experimenten ihre Fächer zu Besuchermagneten. Wie sieht eine Kartoffelscheibe unter dem Mikroskop aus? Außerdem konnten sich die Gäste über die Arbeit des Schülerforschungszentrums und die Erfolge von „Jugend forscht“ informieren.

 

Während sich die einen noch an Brötchen und Muffins stärkten und einen Kaffee tranken, informierten sich andere über die Arbeit des Fördervereins der Schule, der viele Fachbereiche in ihrer Arbeit tatkräftig unterstützt.

Alle Fragen rund um die Musikbetonung, zur Arbeit der Chöre und die Instrumentalausbildung wurden ebenso beantwortet wie Fragen zur Schulsozialarbeit und zur Tätigkeit der Sonderpädagogen an unserer Schule. „Ganz schön schwer so eine Posaune“, so staunte eine Schülerin aus der 7. Klasse beim Besuch der 3. Etage in den Räumen der Kreismusikschule: Musik nicht nur zum Hören, auch zum Anfassen.

Als um 13 Uhr die Türen geschlossen wurden, lag hinter den Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern der Paula ein anstrengender Vormittag. Viele der Jugendlichen und Kinder werden sicherlich im September als Schülerinnen und Schüler Aufnahme in die neuen 7. und 11. Klassen finden.

„ In so eine Schule wäre ich auch gerne gegangen“, so lobte ein Vater bei seinem Besuch der Fachbereiche LER /Religion und Kunst. „Ich bin vor 30 Jahren in Bayern zur Schule gegangen, hier in dieser Schule spürt man das Leben und Miteinander von Schülern und Lehrern.“

Ein besseres Schlusswort hätte er nicht geben können.