Streitschlichterausbildung für Schüler der 7. Klassen an der Paul-Dessau-Schule

"Löse das Problem, nicht die Schuldfrage", so sagt es ein altes japanisches Sprichwort.

IMG 1073 1Bereits zu Schuljahresbeginn stellten sich 10 Schülerinnen und Schüler des 7.Jahrgangs diesem Thema.- Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Mediation" traten in der Zeit vom 20.-23.11.2018 ihre Reise nach Blossin an, um dort zu lernen, wie man konstruktiv mit Konflikten umgehen und diese lösen kann. Eine komplexe Aufgabe für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft: Gearbeitet wurde bei Wind und Wetter im erlebnispädagogischen Bereich im Freien, aber auch die Arbeit im Seminarraum gehörte dazu. Was sind die 5 Phasen der Mediation? Wie können die Konfliktparteien mit Hilfe der Streitschlichter eine Lösung finden und Vereinbarungen im Umgang treffen? Gruppenarbeit, Meinungsstrahl und Kurzfilme bereicherten die Arbeit des Teams. "Es war lustig und spannend. Die Zimmer und die Rollenspiele waren besonders cool", resümierte Philipp Brandt aus der 7/1. Begleitet wurden die Schüler von Frau Eileen Wüstling, der Schulsozialarbeiterin der Schule, die die Arbeitsgemeinschaft leitet und von Frau Stefanie Bergemann, Fachlehrerin für Mathematik und Physik.

 Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde auch das Abendprogramm gestaltet. Lagerfeuer mit Popcorn, Badminton in der Sporthalle waren nur einige Highlights während der 4 Tage.

"Broppi", das Maskottchen der Arbeitsgemeinschaft "Mediation" erhielt am Ende der Fahrt seinen ungewöhnlichen Namen. Das Besondere daran ist, dass der Name im Team der Streitschlichter am Ende der Ausbildung gefunden wurde und für alle eine zufriedenstellende Lösung darstellt.

Nach der Rückkehr in den Schulalltag wird das Gelernte weiter vertieft, dabei helfen die Teamer aus Blossin, die die Arbeitsgruppe weiterhin fortbilden. Der nächste Fortbildungstag ist bereits im Februar geplant.

Vor Weihnachten traf sich die Gruppe zum gemeinsamen Plätzchenbacken, denn neben der Arbeit als Streitschlichter soll die Arbeitsgemeinschaft auch als Team zusammenwachsen, denn nur so wird ihre Arbeit akzeptiert und angenommen.

Ines Berger